Merkel empfiehlt Deutschen Terror-Urlaub in Aleppo

Bildungsreisen sollen Toleranz gegenüber Flüchtlingen stärken

 

Macht selbst lieber in Italien Urlaub: Angela Merkel

Macht selbst lieber in Italien Urlaub: Angela Merkel

Ibiza oder Misrata? Sylt oder doch lieber nach Aleppo? Wenn es nach Bundeskanzlerin Merkel geht, sollen die Bundesbürger ihren nächsten Jahresurlaub in den Krisengebieten des Nahen Ostens verbringen.

Mit einer Bildungsreise an die malerische libysche Riviera oder in das kulturell interessante syrische Hinterland würden die Deutschen nicht nur die daniederliegende arabische Tourismusindustrie beleben, sie würden zudem auch endlich mehr Verständnis für die Bräuche und Sitten der neuen Mitbürger entwickeln. Wenn so viele Leute aus dieser schönen Weltregion zu uns kommen, muss es doch die Pflicht guter Gastgeber sein, auch mal einen Gegenbesuch abzustatten. Die Gelegenheit ist derzeit besonders günstig, da die Flugzeuge und Schiffe vieler Reiseunternehmer nur in eine Richtung ausgebucht sind.

Fährt gerne mal zur Sommerfrische nach Rakka: Abenteurer und Erlebnistourist Jürgen T. (Foto: Frederik Todenhöfer)

Fährt gerne mal zur Sommerfrische nach Rakka: Abenteurer und Erlebnistourist Jürgen T. (Foto: Frederik Todenhöfer)

Umgekehrt sind Reisen in den Nahen Osten noch immer nur einer kleinen Schar von Abenteurern und Individualtouristen vorbehalten. Doch Kanzlerin Merkel motiviert die Deutschen, die Chancen, die sich aus einem solchen Erlebnisurlaub ergeben, nicht zu verpassen. Neben einer Verbesserung der Völkerverständigung können wir auch viel von den Menschen vor Ort lernen, von ihrer Kultur, ihrer Toleranz und ihrer Gelassenheit damit umzugehen, wenn sich mal wieder jemand in der Mittagszeit in die Luft gesprengt hat.