Jetzt erst recht!

Die offene Gesellschaft muss weiter frohe Weihnachten feiern

merkellkw

Berlin – Nach dem bedauernswerten und völlig überraschenden Vorfall auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin-Charlottenburg gestern Abend, bei dem ein schutzsuchender Geflüchteter 12 Menschen tödlich angefahren hat, steht ganz Deutschland unter Schock. Viele Menschen, die schon länger hier leben, fragen sich, wie es nun weiter geht. Wird Merkel ihren moderaten Kurs der sperrangelweit offenen Grenzen fortsetzen, oder wird sie sich dem Druck der rechten Hetzer und Bedenkenträger beugen?

Brandenburg

Nach den Anschlägen in Paris, Orlando, Brüssel und Istanbul ist es jetzt Zeit das Brandenburger Tor in EU-Farben zu beleuchten.

Ein Blick auf die Fakten beweist, dass die überaus erfolgreiche Politik von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel unbedingt fortgesetzt werden muss. Zwischenfälle hat es auf Weihnachtsmärkten schon immer gegeben. Zuletzt ist 1776 auf dem Regensburger Weihnachtsmarkt ein Topf Glühwein heruntergefallen und hat fünf Besuchern die Füße verbrüht. Statistisch passieren solche Dinge also alle 230 Jahre, die Berliner Polizei hat daher völlig zurecht die Stadt wieder für sicher erklärt.

Die im Vergleich zu Nizza deutlich niedrigere Todeszahl zeigt, dass die Tendenz in die richtige Richtung geht und Deutschland auf dem richtigen Weg ist. Wir können daher davon ausgehen, dass der helldeutsche Endsieg unmittelbar bevorsteht. Bis dahin müssen wir demokratischen Kräfte nur noch die Zähne zusammenbeißen und unsere Augen fest zukneifen. Wir sollten uns nicht von Einzelfällen verunsichern lassen, egal wieviele es sind. Die meisten Schutzsuchenden haben keinen Anschlag begangen, und den meisten Deutschen ist nichts passiert. Feiern wir also gemeinsam diese Errungenschaft mit einem weltoffenen „O du fröhliche“. Jetzt erst recht!