Jahresrückblick 2016

Niemandem geht es so gut wie uns

Liebe Leser,

das Jahr neigt sich dem Ende zu, das Weihnachtsfest liegt bereits hinter uns und so wollen wir gemeinsam einen Rückblick auf dieses so segensreiche Jahr 2016 werfen.

Gleich zu Beginn des Jahres erlebten wir einen ersten Beweis der neuen Großartigkeit unseres schönen Landes. Galt ein Urlaub in unseren Gefilden zuvor als langweilig und allenfalls für Familien und Rentner geeignet, etablierte sich Deutschland in der Kölner Silvesternacht auf einen Schlag als neue Top-Destination des internationalen Sextourismus. Und im Gegensatz zu Thailand, Brasilien oder der Karibik mit ihren überhöhten Preisvorstellungen, findet der oft weniger betuchte Urlauber aus Nordafrika in Deutschland viel Frau auch ohne Geld. Kein Wunder also, dass die Urlaubsregion Deutschland boomt wie nie zuvor und viele Urlauber gar nicht mehr abreisen wollen.

In toller Erinnerung bleibt uns auch das Durchhaltevermögen unserer verehrten Kanzlerin. Nichts konnte sie in diesem Jahr aus der Spur bringen, sie blieb stets unbeirrt. Als Österreich und einige seiner Ex-Provinzen sich in menschenverachtender Kaltherzigkeit dazu entschlossen dem Drängen des eigenen Volkes nachzugeben und den Strom geflüchteter traumatisierter Schutzsuchender durch den Bau von Mauern und Zäunen zu unterbinden, blieb unsere Kanzlerin die standhafte Vertreterin der sperrangelweiten Offenheit. Und als die Not groß war und das Versiegen der Flüchtlingsströme zu einer besorgniserregenden Leere in deutschen Erstaufnahmelagern führte, schickte unsere Kanzlerin die Bundesmarine ins Mittelmeer und organisierte Direktflüge aus der Türkei, Griechenland und Italien um Nachschub für die darbenden Flüchtlingshelfer zu bringen.

Leider verlief jedoch auch das vergangene Jahr nicht ohne Enttäuschungen: Enttäuschung über die Amerikaner, die Demokratie offenbar nicht verstanden haben und den falschen Präsidenten wählten; Enttäuschung über die Briten, die sich ohne Not aus dem Friedens- und Wohlstandsprojekt EU verabschiedeten; Enttäuschung über die Österreicher, die wieder einmal vorzeitig von der Seite des großen Bruders wichen und Enttäuschung über die Länder des Ostblocks, die die Segnungen der Einwanderungspolitik nicht verstehen wollten und die nicht bereit waren, ihre neugewonnene Souveränität wieder herzugeben.

Zum Glück aber stand die Heimatfront fest und tapfer beisammen. Alle demokratischen Parteien, Kulturschaffende und Medienzunft marschierten Hand in Hand und ließen sich in ihrem Kampf für noch mehr Offenheit nicht abbringen von einigen Bagatelldelikten bei uns Schutz suchender Schutzsuchender. Die perfiden Versuche, das Land durch unangemessene Trauer über eigene Opfer zu destabilisieren, konnten so erfolgreich unterbunden werden.

Bleibt für das nächste Jahr nur zu hoffen, dass das schwerwiegendste Problem unseres Landes, die Falschmeldungen in den sozialen Medien, durch ein konsequentes und entschlossenes Eingreifen der Regierung gelöst wird. Wenn die Menschen nicht länger mit verstörenden Berichten und Bildern bei Facebook und Twitter konfrontiert werden, können sie endlich wieder beruhigt und ohne Angst auf die Straßen gehen. Dann werden sie die segensreiche Politik unserer Kanzlerin auch endlich angemessen zu würdigen wissen und verstehen, dass es niemandem so gut geht wie uns!