Grüne fordern strengere Geburtenkontrolle

Agenda 2100 soll die Wende im Klimaschutz bringen

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Berlin -Am Wochenende hat sich die Bundesspitze der Grünen getroffen um einen internen Streit beizulegen. Seit Wochen wird heftig um den Inhalt ihres geplanten “Manifest für ein nachhaltiges Jahrhundert” gerungen, welches die Grünen auf ihrem nächsten Parteitag unter dem Namen “Agenda 2100” verabschieden wollen.

Während das grüne Establishment um Claudia Roth und Cem Özdemir für eine Ein-Kinder-Politik nach chinesischem Vorbild plädiert, fordern Fraktionsvorsitzender Anton Hofreiter sowie führende Köpfe der Jungen Grünen eine Null-Toleranz Politik gegenüber Neugeburten. Dieser Schritt sei notwendig um die Erde vor weiteren Schadstoff-, CO2- und Lärmbelastungen zu schützen. Zudem könne nur durch konsequente Kinderlosigkeit sichergestellt werden, dass die natürlichen Rohstoffe der Welt nicht aufgebraucht werden.

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Deutsche Eltern in 2050: Bangen um die KInderlosigkeit

Kinder-Experte Volker Beck schloss sich der Null-Kinder-Forderung des progressiven Parteiflügels
an : “Wenn wir auch künftigen Generationen eine intakte Welt überlassen wollen, dann müssen wir aufhören immer neue Kinder in die Welt zu setzen.”

Laut Medienberichten soll am späten Abend ein Kompromiss gefunden worden sein. Demnach sollen Eltern während einer Übergangszeit bis 2050 “im Schnitt 0,5 Kinder” bekommen dürfen, bis 2100 soll dieser Wert stufenweise auf 0,0 Kinder absinken. Für Flüchtlinge soll eine Ausnahmeregelung gelten.