Grüne fordern Staats-Sex für Bedürftige

Experten warnen bereits vor Fachkräftemangel

Berlin – Die pflegepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion der Grünen hat im Interview mit der „Welt am Sonntag“ gefordert, dass Pflegebedürftige einen staatlichen Anspruch auf sexuelle Dienstleistungen erhalten sollen. Nach niederländischem Vorbild sollen dabei Schwerkranke, die per Attest nachweisen können, dass sie sich nicht anders befriedigen und selbst nicht für die Dienste bezahlen können, staatlich finanzierten Sex von professionellen Sexualassistenten erhalten.

Sollte es tatsächlich zu einer staatlichen Förderung von Sex mit Pflegebedürftigen kommen, so ist zu erwarten, dass die Nachfrage massiv ansteigen wird. Experten warnen jetzt schon vor einem Fachkräftemangel und fordern entsprechende Qualifikationsangebote. Alternativ könne man aber auch auf Fachkräfte aus dem Ausland setzen. Diese müssten allerdings nach strengen Qualitätskriterien ausgewählt werden, etwa eine besondere Affinität für Sex mit wehrlosen Deutschen. Glücklicherweise hat sich in den letzten Monaten erwiesen, dass sich unter den hunderttausenden liebesbedürftigen Fachkräften, die der Einladung von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel gefolgt sind, eine nicht unerhebliche Zahl qualifizierter Sexualassistenten befindet. So werden alleine im Großraum Köln mindestens 1500 Sexualassistenten vermutet.

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Deutschland erlebt wahrlich goldene Jahre in Fragen der sexuellen Selbstbestimmung, und es ist Zeit, dass auch unsere Pflege- und Schutzbedürftigen daran teilhaben. Die Überwindung altbackener Vorstellungen von Nächstenliebe und Sexualität ist längst überfällig, und mit ihrem Vorstoß beweisen die Grünen, dass sie die Zeichen unserer Zeit erkannt haben.