Merkel begrüßt minderjährige Flüchtlinge

Junge Schutzsuchende beklagen sexuelle Diskriminierung durch deutsche Frauen

Merkel+MUFL Kopie

Am Rande einer Regionalkonferenz der CDU in Jena hat Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Deutschland begrüßt. Die CDU-Vorsitzende lobte die jungen Schutzsuchenden für ihre tollen Frisuren und verwies auf das gewaltige Potential, das die zugewanderten Spitzenkräfte für die deutsche Wirtschaft bedeuteten.

Einige der jungen Männer beklagten gegenüber der Bundeskanzlerin allerdings auch die rassistisch motivierte Diskriminierung, die sie bei ihren Antanzversuchen von Seiten deutscher Frauen erfahren. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel versicherte daraufhin ihren Gästen, dass es für die Verweigerungshaltung junger Frauen kein Verständnis geben dürfe. Integration könne nur dann gelingen wenn auch Menschen, die schon länger hier wohnten, bereit seien, Menschen, die neu dazukommen, mit offenen Armen und Beinen zu empfangen.

Alle sollten ran dürfen: Junge Frauen müssen sich für Integration bereithalten.

Alle sollten ran dürfen: Junge Frauen müssen sich für Integration bereithalten.

Die abscheuliche Diskriminierung der jungen Männer ist ein weiterer trauriger Höhepunkt eines strukturellen Alltagsrassismus, der in Deutschland leider fest verankert und durch die rechtspopulistische Hetze offenbar auch in bürgerlichen Milieus wieder salonfähig geworden ist. Dabei ist es für uns wohlstandsverwöhnte Mitteleuropäer kaum vorstellbar, was die zu uns geflüchteten Schutzsuchenden auf ihren teilweise lebensgefährlichen Fluchtwegen alles durchmachen mussten. Dass ein junger traumatisierter Mann neben dem Schutzbedürfnis eben auch ein gesteigertes Liebesbedürfnis hat, dürfte eigentlich nicht so schwer zu verstehen sein.